Ein flinker Laser löst die Probleme prompt

März 6, 2005 9:00 am Veröffentlicht von

Von Marita Trinius: Schnell fährt der Laser über das Blech, schneidet akkurat und in gleich bleibendem Rhythmus das unter ihm liegende Blech ein. Die neue Laserschneidemaschine ist die neueste Investition in der Remscheider Firma „Wiegand Metalltechnik und Lasercut-Ser-vice“. Bleche von zwei Millimeter bis zu zwei Zentimeter Dicke kann die hochmoderne Maschine schneiden, die in der Anschaffung 500 000 Euro kostete.

RGA Bericht zum Blech schneiden mit Licht

Remscheider General Anzeiger vom 16.03.2005

Von Marita Trinius: Schnell fährt der Laser über das Blech, schneidet akkurat und in gleich bleibendem Rhythmus das unter ihm liegende Blech ein. Die neue Laserschneidemaschine ist die neueste Investition in der Remscheider Firma „Wiegand Metalltechnik und Lasercut-Service“. Bleche schneiden von zwei Millimeter bis zu zwei Zentimeter Dicke kann die hochmoderne Maschine, die in der Anschaffung 500 000 Euro kostete.

Eine Summe, die sich gelohnt hat, wie Geschäftsführer Uwe Wiegand feststellt: „Wir sind jetzt in der Lage, noch schneller und mit einem breiteren Angebot auf die Kundenwünsche einzugehen. Der Laser kann harte und weiche Bleche schneiden und Arbeiten ausführen, die mit der klassischen Blechbearbeitung gar nicht möglich wären.“

Wo früher gestanzt und gesägt wurde, wickelt das Unternehmen inzwischen 99 Prozent der Aufträge über den Laser ab, der zum Beispiel Stammblätter für Sägen, Rohteile für Messerhersteller oder auch Spezialanfertigungen zuschneidet. Zu den Kunden zählen der kleine Schlosserbetrieb oder der Privatmann bis hin zur weltweit agierenden Maschinenbaufirma. Und viele von ihnen seien langjährige Kunden, ist der Geschäftsführer zufrieden.
„Ich sehe mich als Problemloser“, beschreibt Uwe Wiegand seine Arbeit, „wir sind hier in der Lage, auch sehr schnell und kurzfristig auf Kundenwünsche zu reagieren. Vom Zuschnitt per Laser oder mit der klassischen Schneidemaschine über das Schweißen der Bleche bis hin zur Nachbearbeitung erfüllen wir die Arbeiten, wie und wann der Kunde es wünscht. Doch gerade diese Flexibilität wissen unsere Auftraggeber zu schätzen.“

Der Geschäftsführer erläutert: „Wir stellen ja kein eigenes Produkt her. Wir bieten Lohnfertigung, das heißt, der Kunde schickt uns Material und Zeichnungen, und wir fertigen damit das Teil an, das der Auftraggeber haben möchte. Das muss meistens schnell gehen, alle wollen alles sofort“, lautet seine Erfahrung.

Die Laserbeschriftung ergänzt das Angebot der Lohnfertigung in den Bereichen Blech- und Laserbearbeitung. Wiegand beschriftet damit Fertigteile dauerhaft etwa mit Artikelnummern, laufenden Nummern und Barcodes, was Unternehmen im Rahmen der Zertifizierung immer häufiger fordern. Dabei ist jede Art der Kennzeichnung mit Logos und Schriften möglich.

In dem Unternehmen, das sich vom traditionellen Betrieb aus dem Jahr 1886 zum modernen Dienstleister entwickelt hat, sind insgesamt sieben Mitarbeiter beschäftigt. Einige von ihnen haben bei Wiegand bereits ihre Ausbildung absolviert. Uwe Wiegand lenkt gemeinsam mit Bruder Jochen – beide sind Firmeninhaber – die Geschicke des Betriebs. Jochen Wiegand kümmert sich vor allem um den technischen Teil mit der Programmierung der Maschinen, sein Bruder deckt den kaufmännischen Part ab. Besonders spannend sei es, „am Computer etwas zu konstruieren, das man später als fertiges Teil in Händen hält.“ Die Zeichnungen kämen meistens per E-Mail, aber auch noch auf dem Pappdeckel herein, berichtet der Geschäftsführer aus dem Arbeitsalltag. Die Zertifizierung nach der Norm ISO 9001 beinhaltet Qualitätsmanagement und erleichtert die Arbeit für alle. Durch die Zertifizierung ist für jeden einsehbar, was genau in welchem Fall mit welchen Mitteln zu tun ist. Inzwischen können die Brüder noch auf eine weitere Hilfe zählen: Die aus dem Hotelmanagement kommende Sylvia Funk wird sie zukünftig in den Bereichen Marketing und Vertrieb unterstützen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Wiegand